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March 19, 2009

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Listed below are links to weblogs that reference H.G. Wells, London, and the failure of summits:

» H.G. Wells on Obama? from Liberal Values
Dani Rodrick (found via Andrew Sullivan) found a passage written by H.G. Wells about an international conference in London in 1933 organized to find a coordinated way out of the Great Depression engulfing the world economy. Much of it sounds like it co... [Read More]

Comments

michael webster

I like the Wells reference, thanks.

hari

As usual, Dani, you're whispering in the wind....

There will surely be no fiscal stimulus at global level - only national.

EU/BRIC will enforce their will on global regulatory mechanism and its supervision.

US (mandarins) will have a choice to oppose it or work out a consensus.

That's it, Dani.

kharris

This bit of Wells takes us in a number of directions. Roosevelt failed? No, not in an absolute sense. He didn't grab the London conferees by the scruff of their collective neck and give them a shake, but he did have a national effort in mind that was better by far than what came before. If his European counterparts failed to manage better on their own than he did, why must we think along with Wells that he could have made them do better?

What did Wells' contemporaries make of his views? I don't have any knowledge on this point, buy my general understanding of politics suggests that if people in Wells' day mostly agreed with him, their leaders would have managed to jump in front of the parade. If they did not mostly agree with him, our impression of his views from our own time may mislead us. Agreeing with Wells can lead us to be disappointed that Roosevelt failed to do what was never possible to do.

Hindsight is dandy. It really is, what with the need to understand history to avoid rhyming and all that. But we might better consider why Roosevelt, who knew his own time better than we know it, chose to stay away from the London conference and cobble away at domestic issues. Hard enough to betray expand government, put an end to liquidationist policy when many a mandarin still thought that liquidation was the only medicine to use, without being seen yucking it up with a bunch of pampered European aristocrats. Is Wells the last word on why Roosevelt did what he did?

raivo pommer-

Raivo Pommer
raimo1@hot.ee

SCHWEIZGELD

Deutsche haben angeblich Vermögen von 400 bis 500 Milliarden Euro im Ausland angelegt, davon 170 Milliarden in der Schweiz. Das meiste dürfte dort schon seit Jahrzehnten liegen und ist ein- oder mehrmals vererbt worden. Dies ist nichts Ungesetzliches, die Freiheit des Kapitalverkehrs gestattet die Geldanlage überall auf der Welt. Wer seine Steuererklärung entsprechend ausfüllt, hat nichts zu befürchten. Für die anderen hat die EU 2005 die Zinsbesteuerung eingeführt, deren Höchstsatz von 35 Prozent Mitte 2011 greifen wird. Sie betraf die EU-Staaten, die mit Verweis auf ihr Bankgeheimnis keinen automatischen Informationsaustausch über Steuerdaten wollten, also Belgien, Luxemburg und Österreich. Außerhalb der EU machten nolens volens die Schweiz und Liechtenstein mit.

Als Propagandakeule genutzt
Friedlich sieht sie aus, die Berglandschaft in der Schweiz. Doch viel Unfried...

Friedlich sieht sie aus, die Berglandschaft in der Schweiz. Doch viel Unfrieden herrschte in den vergangenen Tagen zwischen den Schweizern und Bundesfinanzminister Steinbrück

Was als Zugeständnis bei der Steuereintreibung gedacht war, hat sich im Lauf weniger Jahre gegen diese Staaten gekehrt. Die Schweiz führte 2007 gut 80 Millionen Euro Zinsertragsteuer an Deutschland ab. Der unerwartet niedrige Betrag dient Politikern wie Finanzminister Peer Steinbrück und seinem Vorgänger Hans Eichel als Propagandakeule gegen das „Steuerversteck“ Schweiz. Die Regierung in Bern hatte beim Abschluss des Zinsbesteuerungsabkommens selbst auf die vielen Lücken hingewiesen. Die Partner waren aber bereit, sie zunächst hinzunehmen, um angesichts eigener Differenzen überhaupt einen Abschluss zu erreichen

raivo pommer-

Raivo Pommer
raimo1@hot.ee

EU HILF

EU-Nothilfe für Osteuropa - Köhler tief besorgt

Die Europäische Union hat weitere 100 Milliarden Euro im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise zugesagt. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich am Freitag in Brüssel auf zusätzliche 75 Milliarden Euro für den Interna tionalen Währungsfonds (IWF) sowie weitere 25 Milliarden Euro für Notkredite in Osteuropa. Beim Weltfinanzgipfel in zwei Wochen will sich die EU für eine stärkere Regulierung der Märkte einsetzen. Bundespräsident Horst Köhler ist nach einem Bericht der Online-Ausgabe der "Bild"-Zeitung tief besorgt über den Zustand mehrerer Staaten in Mittel- und Osteuropa. Er hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor den Folgen gewarnt.

raivo pommer-

Raivo Pommer-Eesti
raimo1@hot.ee

TUI-AKTIE

Es war abzusehen, dass das Geschäft des TUI-Konzerns wegen der Wirtschaftskrise leidet. Doch das Unternehmen ist im vergangenen Jahr tiefer in die Verlustzone gerutscht als viele Fachleute erwartet hatten.

Die TUI AG, die Nummer 1 unter den europäischen Tourismusunternehmen und Nummer 5 in der Containerschifffahrt, konnte die Erwartungen der Analysten bezüglich Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) zwar übertreffen. Doch die Umsätze enttäuschten. Mehr noch: Der auf die TUI-Aktionäre entfallende Verlust beträgt 121,3 Millionen Euro, teilte der Konzern am Mittwoch mit.


TUI verfehlte die Erwartungen der Branchenanalysten, die im Schnitt für das Gesamtjahr mit einem Verlust in Höhe von 95 Millionen Euro gerechnet hatten. Der TUI-Vorstand konnte seine Zusage vom vergangenen Dezember - für das Geschäftsjahr 2008 ein positives Nettoergebnis zu erzielen - nicht halten.

Im Vorjahr hatte TUI noch einen Gewinn von 173 Millionen erzielt. Immerhin: Der Umsatz im fortgeführten Geschäft erhöhte sich 2008 von 15,9 auf 18,7 Millliarden Euro. Das bereinigte Ebita stieg von 438,7 auf 547,5 Millionen Euro.

raivo pommer-

CSU

Für die Einsetzung des Untersuchungsausschusses ist ein Quorum von 25 Prozent der Stimmen im Bundestag erforderlich. Nach den Linken hatten Liberale und Grüne am Dienstag beschlossen, für die Einsetzung eines HRE-Untersuchungsausschusses in der zu Ende gehenden Legislaturperiode zu stimmen.

"Wir erwarten, dass in relativ kurzer Zeit mit sehr konzentrierter Arbeit die Vorgänge um die HRE aufgeklärt werden", erklärte Linke-Parlamentsgeschäftsführer Ulrich Maurer. "Im Fokus sind dabei vor allem die Aktivitäten und Nichtaktivitäten im Bundesfinanzministerium."

Es müsse insbesondere die Frage beantwortet werden, ob Verjährungen der Haftung zugunsten des Vorgängerinstituts der HRE mutwillig oder fahrlässig herbeigeführt worden seien.

Kritik kam von der SPD. Die Einsetzung eines solche Gremiums sei ein "Schaukampf", sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann in Berlin.

Die Union hält nach Angaben der CSU den Ausschuss für unnötig, will die Oppositionspläne aber nicht blockieren.

Die Oppositionsparteien im Bundestag müssen gemeinsam einen Untersuchungsausschuss beantragen, denn nur zusammen verfügen sie über genügend Stimmen, um die Einsetzung des Gremiums zu erzwingen.

raivo pommer-eesti

AIG

Der Streit um die Bonuszahlungen für Angestellte des angeschlagenen Versicherungsriesen American International Group Inc. (AIG) weitet sich zu einer öffentlichen Schlammschlacht aus. Nach der Aufforderung zur Rückgabe vertraglich garantierter Bonuszahlungen durch Politiker und AIG-Vorstandschef Edward Liddy häufen sich nun die Kündigungen bei dem Versicherer. Das könnte die geplante Abwicklung der umstrittenen Sparte Finanzprodukte erschweren und negative Auswirkungen auf Handelspartner von AIG haben.

In einem öffentlichen Kündigungsschreiben wirft der hochrangige AIG-Manager Jake DeSantis Politikern wie den Generalstaatsanwälten von New York und Connecticut Einschüchterungsmethoden und eine Hetzjagd auf Angestellte der Sparte vor. Kürzlich überwiesene Boni von 165 Millionen Dollar hatten in der amerikanischen Öffentlichkeit für Aufruhr gesorgt, da AIG einer der größten Empfänger staatlicher Hilfen ist. Die Zahlungen waren zudem kontrovers, weil sie als Halteprämien für Mitarbeiter der Sparte Finanzprodukte klassifiziert wurden. In dieser Sparte waren Milliardenverluste angefallen.

Boni- Rückzahlungen belaufen sich schon auf mehr als 50 Millionen Dollar

In seinem an den Vorstandschef Liddy adressierten Brief argumentiert DeSantis, dass nur eine Handvoll der derzeit 400 Angestellten der Sparte Finanzprodukte für die Kreditausfallversicherungen verantwortlich war, die zu den Verlusten geführt hatten. "Die meisten, die dafür verantwortlich waren, haben das Unternehmen verlassen und sind der öffentlichen Empörung auffallend entkommen", schrieb DeSantis. DeSantis will seinen Bonus von rund 720.000 Dollar nach Steuern nun nicht wie vom New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo gefordert, zurückgeben, sondern wohltätigen Zwecken spenden.

simone

I continue to be amazed how trained economist can believe that government directed stimulus holds anything but disaster. Macro stimulus does not address the micro forces at work. by The same blindness leaves most developmental economic dangerous to those whom it is hoisted upon. The poverty created by well meaning (I assume here that it is well meaning)economists upon the poor is breath taking.

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3,6 Millionen Arbetslos


Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland stieg im März um 34.000 auf 3,586 Millionen. Das waren 78.000 mehr als im März vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete.

Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Punkte auf 8,6 Prozent zu. "Der konjunkturelle Abschwung wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Allerdings habe Kurzarbeit dem stabilisierend entgegengewirkt. In den vergangenen Jahren hatte der Frühjahrsaufschwung im März zu sinkenden Arbeitslosenzahlen geführt.

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MILLIARDEN

Der Münchner Medienunternehmer Leo Kirch hat im milliardenschweren Schadenersatzstreit mit der Deutschen Bank eine Niederlage erlitten. Das Landgericht München I wies am Dienstag eine Klage von 17 ehemaligen Firmen des Kirch-Konzerns (KGL Pool) ab. Sie hatten über zwei Milliarden Euro gefordert.

Grundlage der Klage war eine Äußerung des damaligen Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer im Februar 2002. Er hatte darin die Kreditwürdigkeit des Medienimperiums von Kirch bezweifelt. Am 8. April 2002 musste mit der KirchMedia das wichtigste Unternehmen der Kirch-Gruppe Insolvenz beantragen.

raivo pommer-eesti

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Finantzkrise 2008-2015


Um die Folgen der Marktöffnung besser abschätzen zu können, hat der Verband beim Institut für Versicherungswirtschaft der Uni St.Gallen eine Studie in Auftrag gegeben. Sie sollte bis im Juli vorliegen. «Wir prüfen, wie sich eine gegenseitige Liberalisierung auf die Branche und den Standort Schweiz auswirken würde», sagt Professor Hato Schmeiser, «und welche Bereiche davon am meisten profitierten.» Schmeiser sieht vor allem im Pensionskassengeschäft Potenzial. Da läge in der Tat viel drin: Die Branche geht davon aus, dass sich das private Pensionskassenvermögen in Europa von momentan 5000 Milliarden Franken bis 2015 verdoppeln wird. Weniger Bürokratie bei der Aufsicht

Weil Marktöffnungen politisch heikel sind, prüft die Branche auch Alternativen. Im Vordergrund steht dabei die gegenseitige Anerkennung der Aufsichtsbehörden. Heute sehen sich die Schweizer Versicherungen mit vielen national unterschiedlichen Regeln und Gremien konfrontiert. «Ziel ist, dass die im Ausland tätigen Tochtergesellschaften künftig von der Schweizer Aufsicht überwacht werden können. Und dass die Arbeit der hiesigen Kontrolleure als gleichwertig anerkannt wird», sagt Beat Krieger vom Versicherungsverband. «Damit wäre schon viel gewonnen.»

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MIGRANTEN

Die Regierung hatte den Arbeitsmarkt in den 1990er Jahren für Nachfahren japanischer Auswanderer aus Südamerika geöffnet, um während einer Boomphase billige Arbeitskräfte zu bekommen. Die meisten der Südamerikaner in Japan, gut 300.000, kommen aus Brasilien. In dem südamerikanischen Land lebt mit rund 1,5 Millionen Menschen auch die größte Gruppe ethnischer Japaner außerhalb Japans.

Nun will die Regierung offenbar Druck vom Arbeitsmarkt nehmen, doch das Angebot an die Zuwanderer hat einen Haken: Wer die Ausreisehilfe annimmt, kann in Japan kein Visum der gleichen Kategorie mehr bekommen. Eine Rückkehr auf den japanischen Arbeitsmarkt wäre damit de facto ausgeschlossen. Beobachter rechnen daher nicht mit großer Nachfrage, zumal auch Südamerika unter der Weltwirtschaftskrise leidet.

Einen ähnlichen Versuch hat es im vergangenen Herbst bereits in Spanien gegeben. Dort hat die Regierung legalen Migranten versprochen, das gesamte ihnen zustehende Arbeitslosengeld in zwei Tranchen auszuzahlen, wenn sie das Land verlassen. Doch das Programm geriet zum Flop für die Regierung des Sozialisten José Luis Zapatero. Nur ein Bruchteil der Berechtigten nahm das Angebot an.

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G-20

Grunde können die großen Gipfeltreffen nur auf zweierlei Weise enden: Entweder die Teilnehmer gehen finsteren Gesichts und ohne Ergebnis auseinander. Dann war der Gipfel ein Misserfolg. Oder die Teilnehmer präsentieren erschöpft, aber froh ein Dokument.

War dann der Gipfel ein Erfolg? Falsch, denn auch dann ist häufig wenig entschieden. Papiere von Staatenlenkern sind geduldig - sie taugen wenig, wenn sie in den folgenden Monaten nicht befolgt und umgesetzt werden.

Die Hurra-Rufe der Gipfelteilnehmer selbst sind also kein Indiz für den Wert der Veranstaltung. Es wird keinen Regierungschef geben, der vor die Kameras tritt und zugibt, gescheitert zu sein. So war es jetzt also auch beim Londoner Finanzkrisen-Gipfel, den Beobachter historisch zu nennen belieben, kaum dass er vorbei war. Historisch, weil die Finanzkrise selbst schlimmer ist als alles, was die Welt seit Jahrzehnten erlebt hat.

raivo pommer-eesti.

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Regierungstreffen zu „Bad Bank“ geplant

Geschenk für die Banken? Finanzminister Steinbrück will im Kanzleramt Pläne vorlegen, wie man belasteten Instituten helfen kann

Die Bundesregierung wird nächste Woche darüber beraten, wie man Banken von problembehafteten Papieren befreien kann, ohne den Staatshaushalt allzu sehr zu belasten. Nach Informationen der F.A.Z. werden sich dazu Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU), Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit dem Bundesbankpräsidenten Axel Weber und dem Chef des Bankenrettungsfonds Soffin, Hannes Rehm, treffen.

Die Bundesregierung wehrt sich dagegen, eine zentrale Stelle („Bad Bank“) einzurichten, die den Finanzinstituten risikoreiche Papiere auf Kosten der Steuerzahler abnimmt. Noch immer haben die Banken Risiken in ihren Bilanzen, die ihre Fähigkeit und Bereitschaft dämpfen, neue Kredite zu vergeben. Steinbrück warnte mehrfach, dass eine zu großzügige Lösung den Bund mit bis zu 200 Milliarden Euro belasten kann. Er wird seine Pläne der Runde im Kanzleramt vorlegen.

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Die Schweiz und die USA


werden Ende April formell Verhandlungen über das Doppelbsteuerungsabkommen aufnehmen. Dies sagt der Schweizer Botschafter in Washington, Urs Ziswyler, in einem Interview des Nachrichtenmagazins «10vor10» des Schweizer Fernsehens (SF), das heute Freitagabend ausgestrahlt wird. Der Botschafter drückte die Hoffnung aus, dass diese Verhandlungen in der Schweiz stattfinden werden. Erste Gespräche im Hinblick auf eine Ergänzung oder Neuaushandlung des Abkommens seien bereits vergangene Woche in Washington erfolgt. Ziswyler machte im weiteren deutlich, dass die Schweiz für ein erfolgreiches Steuerabkommen auch ein Entgegenkommen erwartet.

Damoklesschwert der Klage gegen UBS

«Wir können nicht akzeptieren, dass parallel zu diesen Verhandlungen das Damoklesschwert der 52'000 Namen im Raum steht, die ein US-Gericht von der UBS verlangt. Wir können nicht unterschreiben, wenn nicht auch dort Fortschritte gemacht werden», sagte der Botschafter. Auch müsse den wenig geduldigen Amerikanern immer wieder dargelegt werden, wie das Schweizer System mit dem Parlament laufe und dass ein Referendum möglich sei.

Zu verhandeln gibt es mit den USA eine Menge wesentlicher Details. Die Schweiz wird nämlich künftig ausländischen Behörden Informationen über deren Steuerpflichtige liefern müssen, wenn das Ausland diese Daten braucht, um Steuern korrekt veranlagen zu können.

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US-TELEKOM

Der Angeklagte wurde von einem Schulfreund, der als Telekommanager in den USA tätig war, zwei Jahre lang mit Insiderinformationen versorgt. Durch die illegalen Börsengeschäfte wurde ein Gewinn von 2,455 Millionen Euro erzielt.

Der 47 Jahre alte Ex-Manager kam hingegen mit einer Bewährungsstrafe davon. Er wurde von den Richtern der Wirtschaftsstrafkammer zu einer fünfzehnmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Laut Urteil gab der inzwischen von der Telekom entlassene Manager seinem Schulfreund zwischen November 2004 und August 2006 fünf Mal Firmeninterna weiter.
Insiderhandel Ein Insider ist jemand, der eine wichtige Information über ein börsennotiertes Unternehmen besitzt, bevor diese öffentlich bekannt geworden ist und sich positiv oder negativ auf den Aktienkurs auswirken kann.

Beispiele sind Übernahmeangebote, ein Forschungserfolg des Unternehmens, unerwartete Verluste oder Ähnliches. Insiderhandel betreibt, wer solche Insiderinformationen dann für eigene Börsengeschäfte verwendet, um daraus Geld zu schlagen. Das ist in Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern eine Straftat.

So informierte der damals in New York sitzende und für die Abteilung Investor Relations tätige 47-Jährige seinen Bekannten unter anderem vorab über den Einstieg der Blackstone Group bei der Telekom und anstehende Gewinnwarnungen - entweder mit dem Diensthandy oder aus einer öffentlichen New Yorker Telefonzelle. Mit hoch riskanten Optionsscheinen erzielte der Bonner Unternehmer daraufhin bei insgesamt 34 Geschäften die Millionengewinne.

Im Prozess hatte der Ex-Manager ausgepackt und gestanden, selber von den Deals in einer Höhe von gut 70 000 Euro profitiert zu haben. Wie viel Geld der Bekannte an der Börse einsetzte, will der ehemalige Telekommitarbeiter nicht gewusst haben.

Das Gericht und der Staatsanwalt hielten dem 47-Jährigen zugute, dass er wesentlich zur Aufklärung des Falls beigetragen habe. Da der Telekommanager seinen Anteil stets bei Treffen mit seinem Schulfreund in Deutschland in bar erhielt, sei ihm eine Gewinnbeteiligung ohne Geständnis vermutlich schwer nachzuweisen gewesen.

Nach Meinung der Richter flog der Insiderhandel einzig aufgrund "der Gier" des Unternehmers auf, der laut Urteil versuchte, "mit illegalen Mitteln Millionär zu werden".

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Die Arbeitslosenquote in den USA


ist auf den höchsten Stand seit 25 Jahren gestiegen. Im März verlor die größte Volkswirtschaft der Welt durch die schwere Konjunkturkrise 663 000 weitere Jobs.

Die Arbeitslosenquote kletterte auf 8,5 Prozent. Seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 büßten die Vereinigten Staaten bereits 5,1 Millionen Stellen ein, teilte das US- Arbeitsministerium am Freitag mit. Beinahe zwei Drittel davon gingen allein in den vergangenen fünf Monaten verloren.

«Der Anstieg der Arbeitslosenquote ist noch nicht vorbei und der Zuwachs im März wird nicht der letzte gewesen sein», sagte der US- Chefökonom der Regionalbank PNC der Wirtschaftsagentur Bloomberg. «Angesichts wegfallender Stellen und anhaltendem Druck auf Gehälter bleiben die Verbraucherausgaben schwach.» Das letzte Mal, dass die US-Arbeitslosenquote bei 8,5 Prozent stand, war im November 1983. Damals war die amerikanische Wirtschaft allerdings auf Erholungskurs von der schweren Rezession der Jahre 1981/82.

Vorsichtig positiv beurteilten Ökonomen, dass sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit im März nicht noch weiter beschleunigte. Auch entsprachen die Zahlen in etwa den Erwartungen. Im Februar hatte die Arbeitslosenquote noch bei 8,1 Prozent gelegen.

Besonders hart getroffen von Jobverlusten war im März das verarbeitende Gewerbe, wo alleine 161 000 Stellen wegfielen. In Dienstleistungsberufen verloren 133 000 Menschen ihre Stelle. Die Bauwirtschaft büßte im Zuge der schweren US-Immobilienkrise im vergangenen Monat 123 000 Arbeitsplätze ein.

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In New York hat der Hedgefonds-Manager Ezra Merkin Ärger mit der Justiz - weil er das Geld seiner Kunden allen Warnungen zum Trotz bei Madoff investierte.


Nicht nur der Milliardenbetrüger Bernard Madoff selbst muss sich vor Gericht verantworten: Im Skandal um das dubiose Schneeballsystem des 70-Jährigen hat die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft nun den Hedge-Fonds-Manager Ezra Merkin angeklagt - weil dieser ohne Wissen seiner Kunden 2,4 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) bei Madoff angelegt haben soll. Merkin habe zwar nichts von Madoffs gewaltigem Anlagebetrug gewusst, aber absichtlich alle Warnungen in Zusammenhang mit dessen riskanten Investitionen ignoriert, um riesige Honorare von seinen Kunden einzustreichen, sagte Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Montag.

Der Klageschrift zufolge kassierten der frühere Chairman der General Motors-Finanzsparte GMAC und drei seiner Fonds - Ascot, Gabriel und Ariel - insgesamt 470 Millionen Dollar von Kunden ein, die nun zurückgezahlt werden sollen. Merkins Anwalt Andrew Levander nannte die Klage "überhastet und schlecht durchdacht" und kündigte Gegenschritte an.

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